6. Baubeschreibung

Baubeschreibung Rohbau:

Baustelleneinrichtung

Bauwege, Lager + Arbeitsplätze mit Sanitäreinrich-tungen, Stellen eines WC für die gesamte Bauzeit. Gerüst im Rohbau-Leistungsverzeichnis und anschließende Übernahme durch die BG.
Anschlüsse bezüglich Bauwasser und Baustrom und diesbezügliche Antragsstellung bei den Versorgungsunternehmen, Verbrauchsabrechnung mit Versorgungsunternehmen.

Erdarbeiten

Baugrubenherstellung, Sicherung der Baugrube, Herstellen des Schnurgerüstes und Einschneiden und Höhenquotenangaben durch Vermessungsbüro.
Auffüllen im Bereich der Grundstücksflächen und der Arbeitsräume mit geeignetem Aushubmaterial, Auffüllen und Verdichten des Füll-Materiales.

Entwässerungsarbeiten

Entwässerungsgrundleitungen + Einbauteile einschl. des dafür benötigten Aushubes, Kontrollschächten für Schmutzwasser mit Anschluss an die öffentliche Kanalisation, Einholen der erforderlichen Genehmigungen + Abnahmen.

Keller und Tiefgarage

Die Kelleraußenwände werden als Filigran- oder Ortbetonwände nach statischen und geologischen Erfordernissen mit WU-Beton und rissbreitenbe-schränkender Bewehrung ausgeführt.
Die Kelleraußenwände und Deckenstirn EG werden mit Perimeterdämmung WLG 035 gedämmt, um die Bildung von Kondenswasser im Keller zu verhindern.
Die unterkellerten Bereiche werden an der Kellerdecke von oben gedämmt, nicht unterkellerte Bereiche werden teils unter teils über der Bodenplatte gedämmt.
Pentaflex o. a. Fugenbleche an Übergängen, Kunst-stoffmodifizierte Bitumendickbeschichtung als Abdichtung gegen Bodenfeuchte und nicht stauendes Sickerwasser
wo erforderlich. Dichtungssätze für Rohre- + Kabe-leinführungen als Doyma Mehrsparteneinführung DN 200 oder nach Anforderung  und entsprechende Kernbohrung.

Äußere Elementfugen im erdberührten Bereich werden mit der Bitumenabdichtung Superflex SF10 von der Firma Deitermann oder gleichwertigen Dichtstoffen geschlossen.

Bodenplatte

Die Bodenplatte, sowie die Fundamente werden mit Stahlbeton nach den Angaben des Statikers vom ausführenden Unternehmen bewehrt und erstellt. Diese Bauteile werden durch PE-Folie vom Untergrund getrennt.
Die Bodenplatte wird in einem Guss mit wasserun-durchlässigem Beton betoniert. Die erforderliche Bewehrung wird gemäß den Vorgaben der DIN 1045 bemessen und montiert.
Die Grundleitungen werden in ein Sandpaket verlegt und verlaufen unterhalb der Bodenplatte.

Innenwände UG

Die tragenden Innenwände werden als Kalksand-steinwände oder als schalungsglatte Betonwände nach statischer Erfordernis erstellt. Montagefugen bleiben sichtbar. Bei den Umfassungswänden der Kellertreppen bleibt der Beton sichtbar. Sie werden gespachtelt wenn erforderlich.

Außenwände EG bis 2. OG

Die Außenwände Porenbeton , d= 36,5 cm, Gesamt-U-Wert (incl. Putz Innen und Außen) 0,21 W/qmK = Förderfähig KfW-Effizienzhaus 55, Stand 2009.  Außenseite als Untergrund für Mineralischen Putz, Innenseite als Untergrund für einen ein- oder zweilagigen Putz.
Brüstungswände der Flachdachbereiche werden aus Porenbeton hergestellt.
Die Außenwände sind dampfdiffusionsfähig und weniger bauschadensanfällig als gedämmte Außenwände. Die Außenwände werden größtenteils verputzt und teils mit einer Holzfassade bekleidet. Die Holzfassade besteht aus waagrechten Lärchenbrettern, die auf Lücke montiert sind) oder aus einer waagrechten Stülpschalung.
Nach Planlage werden thermisch vom Wohnhaus entkoppelte Balkone und Laubengänge in schalungsglattem Beton mit umlaufender Aufkantung und schalungsglatter Oberfläche entstehen. Die thermische Entkoppelung der Betonbauteile wird mit Elementen der Fa. Schöck (http://www.schoeck.de) oder Horstmann (www.h-bau.de) gewährleistet.
In Teilbereichen kann auch .

Aussenwände DG

Die Außenwände des DG werden als Holzständer-wände im Innendämmung aus Isofloc oder gl.wert. hergestellt. Außenschlung als Stülp- oder Lückenschalung. Innenseitig mit Gipskartonplatten verkleidet und Oberfläche wie Trockenbauwände.

Aufzugschächte und Aufzüge

Aufzüge (nach Planlage) werden in einem Stahlbetonschacht mit schallentkoppelten Führungsschienen nach den Erfordernissen des erhöhten Schallschutzes eingebaut. Bei der Auswahl der Aufzüge werden besonders geräuscharme und stromsparende Anlagen bevorzugt. Aufzugunternehmen aus der Regio, die Aufzüge ohne Typenzulassung herstellen, werden bevorzugt. Das wirkt sich kostensparend bei der Wartung und  Instandhaltung aus.

Wohnungsinnenwände

Tragende Innenwände (nach statischer Erfordernis) und die Wohnungstrennwände werden in schalungsglattem Beton 24 cm ausgeführt. Die Wohnungstrennwände werden im erhöhten Schallschutz nach DIN 4109 Beiblatt 2 ausgeführt.

Nichttragende Innenwände werden als Trockenbau Metallständerwände mit 10 cm bis 15 cm Stärke ausgeführt. Auf einer 5 cm bis 10 cm starken C-Profil Metallständer Konstruktion werden beidseitig 2 x 12,5mm starke Gipskartonplatten aufgebracht und die Fugen verspachtelt. Die Dämmung in den Wänden wird mit 40 mm starken Hanf- oder Holzfaserplatten ausgeführt.

Decken

Stahlbeton Filigrandecken, bewehrt und aufbetoniert nach statischen Angaben, ca. 22 cm dick. Deckenrand isoliert nach Vorgaben des Statikers und des Wärmeschutznachweises.

Dachdeckerarbeiten

Flachdachbereiche: Oberste Geschossdecke mit Flachdachabdichtung als nicht belüftetes einschaliges Dach mit nachfolgendem Aufbau :
Bitumenvoranstrich + Dampfsperre + Wärmedäm-mung EPS WLG 032 mit d= 16 cm + erste Lage der Abdichtung + Oberlage der Abdichtung (oder einlagige Abdichtung) und Extensive Dachbegrünung, in Randbereichen Kiesschicht als schwerer Oberflächenschutz.

Dachterrassenbereiche: Flachdachabdichtung als nicht belüftetes einschaliges Dach mit nachfolgen-dem Aufbau :
Bitumenvoranstrich + Dampfsperre + Wärmedäm-mung WLG 025 mit d= 14 cm + erste Lage der Abdichtung + Oberlage der Abdichtung (oder einlagige Abdichtung), Recyclinggummimatte  und Betonplatten (d= 4cm) im Splittbett verlegt.
Dachrand- und Wandanschlüsse in Systemblechen, Dachabläufe (Gully), Anschlüsse an Fallrohre und Speier der Dachentwässerung

Dachbereich der Holzbau-Attika wird als Sparrenvolldämmung nach ENEV-Berechnung mit Isofloc und aufgelegter Gefälledämmung ausgeführt.

Blechnerarbeiten in Titanzink

Ablaufrohre einschl. Einlaufkessel an Fassaden, Anschluss an Flachdachentwässerung, Dachaufbauten für Be – und Entlüftungen mit Wandverkleidung und Abdeckung, Attika- und Dachrandabdeckungen Wandanschlüsse der Flachdachabdichtung. Rinnen und Dachrandabschlüsse evtl. auch aus Verbundblech.

Baubeschreibung Ausbau:

Keller und Tiefgarage

Hier stehen neben den Stellplätzen in der TG auch Haustechnikräume unter allen Häusern zur Verfü-gung. Ein Wasch- und Trockenraum und ein Werk-stattraum stehen zur allgemeinen Verfügung.
Jeder Wohnung ist ein Kellerraum mit ca. 10% der Wohnfläche zugeordnet. Brandschutztüren in TG und Keller werden mit elektrischen Türöffnern barrierefrei ausgestattet.

Die aussteifenden Kellerinnenwände und die Trennwände Tiefgarage und Wohnungskellerbereichen und den Zugängen werden als Betonwände D=25cm ausgeführt.
Die Wände im UG bleiben unverputzt.
Die Wände der Kellerabteile werden als leichte Lattenwände ausgeführt, jeweils mit Lattentür, nach Planlage.

Die Oberseite der Bodenplatte mit Hartstoffeinstreuung in Keller und Tiefgarage wird flügelgeglättet. Eine Hartstoffeinstreuung nach DIN 18560-3 und -4 ist eine Oberflächenvergütung des Betonbodens. Sie dient zur Erhöhung des Verschleißwiderstandes und der Oberflächenhärte. Der flügelgeglättete Betonboden mit Hartstoffeinstreuung ist ohne weiteren Farbauftrag oder Versiegelung benutzbar.

Aussenputz

Unterputz: Der Kalk-Zementputz wird in einer Lage auf die hochdämmenden Porenbetonmauerwerk aufgetragen.
Produkt: Weber.dur 137/137SLK Faser-Leichtputz oder Weber.dur SLK mineralischer Leichtputz.
Oberputz: Silikatputz mit Top-Dry-Effekt ohne biozide Filmkonservierung, Körnung 2mm, hell eingefärbt Farbgruppe 1. Durch physikalisches Wirkprinzip und optimiertem Wasserhaushalt trocknet die Oberfläche nach Bewitterung schnell ab, wodurch Algen und Pilzen die entscheidende Lebensgrundlage Wasser entzogen wird. Dadurch kann auf eine herkömmliche auswaschbare und damit nur temporär wirksame biozide Filmkonservierung verzichtet werden.

Innenputz, Malerarbeiten und Oberflächen-behandlung

Der Innenputz an den Aussenwänden und an den Betonwohnungstrennwänden ist ein feuchtigkeitsregulierender, dampfdiffusionsoffener Kalkputz, Festigkeitsklasse CS I, Oberfläche geglättet Q2. Putzdicke 10-15mm.
Produkt: ZB. weber.cal 174 Kalkputz oder weber.cal 174 SLK Kalkputz
Wahlweise Oberfläche gefilzt. Produkt: ZB. weber.cal 288 Kalk-Filzputz.

Oberflächen werden mit diffusionsoffenen Silikatfarben weiß gestrichen.
Produkt: ZB. weber.cal Innensilikatfarbe

Filigrandecken unterseitig Spachtelung Q2 der Elementfugen. Oberfläche mit Silikatfarbe weiß gestrichen. Die Decke bleibt also glatt.

Trockenbauwände: Q2 Spachtelung, Oberflächen mit Silikatfarben weiß gestrichen. Die Wand bleibt also glatt.

Sämtliche nicht verzinkte Stahloberflächen (Zb. Stahlstützen und Metallholmtreppen) werden grun-diert und in Standardfarben endlackiert.

Die Fenster und Haustüren werden endbehandelt in Ihr Haus eingebaut, eine Finishbehandlung mit Schwamm und spitzem Pinsel kann zum Abschluss erforderlich werden.

Die Betonelemente der Balkone und Laugengänge werden an der Unterseite weiß gestrichen.

Estrich

EG – DG. Schwimmend verlegter Zement- oder Anhydritestrich. Aufbau von unten nach oben:
Isolierung unter Estrich PS20/4cm und PS20/22 3cm, Dampfsperre PE-Folie 0,1mm,  Estrich, Bodenaufbau ohne Gehbelag ca. 14 cm. Randdämmstreifen 1cm.
Im EG wird der Estrich noch zusätzlich mit ca. 16-20 cm Dämmung nach Angabe des Wärmeschutznachweises gegen den TG/Keller gedämmt, sodass hier der Fußbodenaufbau insgesamt bei ca. 30 cm liegt.

Fliesen

Wandbeläge:
Flieseneinkaufspreis 30 .- € inkl. MwSt..
Fliesen im Bad 2-seitig an Dusche und Badewanne, 2m hoch, im Bad und/oder WC an Waschtisch und WC 80cm Breite und ca. 1,25 m Höhe je Standard-Sanitär-Objekt
Küche Fliesenspiegel H=0,75m, L= Whg bis 75qm 4 lfm, Whg bis 100qm 5 lfm, Whg größer 100qm 6 lfm

Bodenbeläge:
Flieseneinkaufspreis 30 .- € inkl. MwSt.. Eingangsbereich, Kochen, Bad und WC (falls vorhanden) nach Plan und Fliesen-Aufstellung, D = ca. 10mm inkl. Kleber.

Parkett

Hochkantlamelle oder Musterparkett, D = 10mm, Eiche rustikal in Wohn- und Schlafräumen, im „Englischen Verband“ oder Parallel verlegt. Alternativ gg. ca. 10 €/qm Aufpreis: 2-Schicht-Stab-Parkett D= 10 m, Nutzschicht ca. 4 mm, L = 50 cm, B = 7 cm.

Oberflächenbehandlung: Bis zur Sättigung geölt, inklusive Finishbehandlung mit Hartwachsöl oder die Oberfläche wird mit Klarlack auf Wasser- oder Kunstharzbasis versiegelt.

Grundierung: Bakit PV der Firma Kiesel o. glw., Infos unter: www.kiesel.com
Kleber: Bakit KA (methanolfrei) der Firma Kiesel oder gleichwertig.
Parkettöl: Hartöl der Firma Casa Natura oder gleichwertig, Infos unter: www.casanatura24.de
Sockelleisten: Vollholz bei geöltem und Holzfurnierte bei versiegeltem Parkett.

Fenster

Hochwertige Holzfensterelemente, oder Fich-te/Tanne, H= 2,25 ab OKFF, Rahmenstärke  88 mm, Dickschichtlasur naturfarben innen und außen. Flügel mit umlaufender Dichtung.
Dreifach-Isolierglas Ug = 0,6 W/m2K, mit warmer Kante
1-Flüglige Fenster: 1 Drehkippflügel
2-Flüglige Fenster: 1 Drehkippflügel und 1 Drehflügel
3-Flüglige Fenster: 1 Drehkippflügel und 1 Drehflügel und 1 Festverglasung.

Bodengleiche Fenster oder werden wenn notwendig mit einem Brüstungsgeländer in Stahl, verzinkt ausgeführt.

Sonnenschutz nach Süd und West: Flachlamellen Raffstore mit Spannseilführung, kurbelbetrieben, Lamellen 80 mm aus Aluminiumlegierung ohne Randbördelung. Die restlichen Fenstern (bis auf die Fenster zu Laubengängen) können auf Sonderwunsch nur mit oben beschriebener Jalousie ausgerüstet werden. Die Fenster zu Laubengängen können auf Sonderwunsch mit Rollläden ausgerüstet werden.

Außenfensterbänke in Aluminium Natur. Schwellen im Bereich des Austritts zu den Terrassen oder Balkonen in Alu-Riffelblech  D= 2mm.

Innenfensterbänke bei Brüstungsfenstern im Mauerwerksbau in Granit Rosa Beta.
Im Holzbau in Mehrschichtplatte Buche oder Fichte geölt.
Im Bereich des Fliesenspiegels Küche oder der Fliesenflächen über Badewannen oder Duschwannen werden die Fensterbänke gefliest.

Innentüren

Röhrenspantür Optima 30 Fabrikat Wirus oder gleichwertige  Weiß-Lack, einhängefertig mit Holzumfassungszarge, Hoppe Türgriffe, Serie Verona als Aludrücker und Durchzugsschrauben inkl. Rosetten oder vergleichbare Drückergarnitur; Anzahl und Größen lt. Plan

Keller: Türen der Kellerabteile sind Lattentüren, mit Vorhängeschloss abschließbarer Verriegelung.
Die öffentlichen Keller- und TG-Türentüren sind mit den Aufzugstüren gleichschließend.

Wohnungseingangstüren

Die Wohnungseingangstüren, H= 2,25 ab OKFF, werden als Holzrahmentüren mit Glasausschnitt B = 30cm, H = 150 cm, dreifach Verglasung ausgeführt. Holzart Kiefer, Dickschichtlasur naturfarben, komplett mit Haustürbeschlag, senkrechtem Stoßgriff Edelstahl, Länge 100 cm. Die Wohnungseingangstüre ist mit einem Secury-Sicherheitsschloss mit 5-fach Verriegelung, Herkula – Bänder und einer Sicherheits-Wechselgarnitur in Aluminium ausgestattet.

Heizung

Fußbodenheizung mit Tackerplatte als Wärme-und Trittschalldämmung PSTK 32/30, PE-Xs Systemrohr 14×2,0 nach DIN 18164 Teil 2, FCKW-freies, PS-recyclefähig, Baustoffklasse: B2 gemäß DIN 4102 hohe Trittfestigkeit, Wärmeleitwiderstand 0,75 m²K/W, WLG 040m max. Verkehrslast 5kN/m², Tritt-schallverbesserungsmaß 26dB komplett mit allem erforderlichen Verbindungs- und Befestigungs-, sowie Abdichtmaterial; einschließlich Randdämmstreifen,;
Fabrikat: Kermi o. glw. Typ: Xnet C11

In Bädern mit Fenster werden u.U. zusätzliche Fertigheizkörper benötigt, meist H=900, B=500, T=100

Die Fußbodenheizung ist mit Raumtemperaturfühlern in den Aufenthaltsräumen ausgestattet, so dass jeder Einzelkreislauf reguliert werden kann. Es ist kein Heizkörperkreislauf vorgesehen. Witterungsgeführte Heizungsregelung, selbsttätig wirkende Steuerung.

Gemeinsame Fernwärmeübergabestation im Kellerhausanschlussraum, mit der Versorgung in die jeweiligen Einheiten.
Installation ab Übergabeleitung im Haustechnikraum mit Speicher, Regelung und Wärmemengenzähler.

Wasserinstallation

Hauswasserstation im Hausanschlussraum: Verteiler mit Wasserzähleranschlussgarnitur, Rück-spül- und Schmutzfilter, Druckminderer, Manometer, Rückfluss-Verhinderer, Entleerungs-Rinne + Anschluss des Boilers.
Wasserversorgung: Warmwasser + Kaltwasser
Steigstränge aus Metallverbundrohren und Leitungsführung auf Betondecken + Vorwand-Installation aus Mehrschichtverbundrohren im „Rohr in Rohr System“, jeweils als vernetzte, sauerstoffdichte Installation nach DVGW + DIN 4726 mit Schall- + Wärmedämmung
Entwässerung: PE-Rohr + entspr. Formteile nach DIN 8074/75 mit Schalldämmung in allen erforderlichen Größen, Anschluss an Grundleitungen und Entlüftungen über Dach.

Sanitäre Einrichtung der Wohnungen:

UG: Im Waschraum sind 4 Waschmaschinenan-schlüsse für Gemeinschaftswaschmaschinen und ein Kellerwaschbecken vorgesehen.

Sanitärobjekte der Serie „Clivia Top“ in Weiß oder vergleichbar.
Die Armaturen sind verchromte Einhebelmischer Fabrikat Hansa, Serie Polo oder vergleichbar.

Wand-WC: WC-Wandklosett, Tiefspüler, WC-Sitz mit Deckel, Einbauspülkasten, Spülmenge einstellbar mit Schallschutzset
Handwaschbecken: mit Ablaufventil und Zug-knopfbetätigung, Einhandmischbatterie, Geruchsverschluss
Dusche 90 x 90 Stahl-Einbauwanne emailliert, Wannenprofilband für Wandanschluss.
Bei barrierefreien Wohnungen als Sonderwunsch möglich: Die bodenebene, rollstuhlbefahrbare Duschtasse ist rutschfest gefliest mit Gefälle zum zentralen Bodenablauf.
Allgemein gilt für Duschen: Geruchsverschluss, Einhandmischer mit Wandstange 90 cm, Brauseschlauch 1,50 m, schwenkbare Halterung, Handbrause regulierbar weichhart.
Waschtisch 60 x 48 cm oder kleiner im WC mit Ablaufventil und Zugknopfbetätigung, Einhand-Einlochbatterie, Geruchsverschluss.
Badewanne Stahleinbauwanne emailliert, 170/75 cm, Profilband für Wandanschluss, Ab- + Überlaufgarnitur mit Excenter, Überlaufmuschel und Ventilkegel, Badeeinhandmischer, Wanneneinlauf+ Brausegarnitur mit Wandstange 90 cm, Brauseschlauch 1,25 m, schwenkbare Halterung, Handbrause regulierbar weichhart
Waschmaschinenanschluss: GV-Kombination mit Griff, Rückflussverhinderer, Durchflussrohrbelüfter + Schlauchverschraubung, AP-geruchsverschluss

Übersicht der Wohnungs-Ausstattungen nach ihrer Größe:
Whg bis 75qm: 1 WT, 1 WC, 1 Dusche 90x90cm oder Wanne 170x75cm, Waschmaschinen-Anschluß.
Whg bis 100qm: 2 WT, 1 WC, 1 Dusche 90x90cm oder 75x90cm, 1 Wanne 170x75cm, Waschmaschinen-Anschluß.
Whg größer 100qm: 3 WT, 2 WC, 1 Dusche 90x90cm, 1 Wanne 170x75cm, Waschmaschinen-Anschluß.
Küche: Anschluss für Spüle und Geschirrspülmaschine.
Erd- und Dachterrasse: 1 frostsicherer Außenwasserhahn pro Whg

Nicht enthalten: Duschabtrennungen oder Duschkabinen, Spiegel, Toilettenpapierhalter und sonstige Ausstattungen sind nicht enthalten sondern nach Wunsch dem Sanitärbetrieb direkt zu beauftragen.

Lüftungsanlage ohne Wärmerückgewinnung

Es werden Einzellüfter in Bad und wenn notwendig in WC mit 2-Stufenschaltung und Abschaltung eingebaut. Diese sorgen immer für frische Luft ohne dass Zugluft entsteht.
Für Allergiker besonders geeignet, da sie mit Pollenschutzfilter ausrüstbar ist.
Frischluftzufuhr: Zulufteintritt der Lüftungsanlage über Spaltventile mit auswechselbaren Pollenfilter in den Blendrahmen der Fenster im Deckenanschlussbereich. Farbe Braun.

Elektroanlage

Die Leistungen verstehen sich ab Hausanschluss und der
Betriebsfertige Elektro-Installation ab Übergabelei-tung im Keller mit Verteilerschrank. Unterverteilung in den jeweiligen Geschossen nach Planvorlage des Elektro-Planers und dieser Baubeschreibung. Ausführung nach VDE.
Elektroanschluss der Außentemperatursteuerung.
Erdung der Bade- und Duschwannen und der Hei-zungsanlage

Errichtung einer Satellitenanlage mit digitaler Astra-SAT-Anlage mit Parabolspiegel und FM/TV-Dipol.

Leerrohre für später nachzurüstende Photovoltaik-Anlagen sind nicht enthalten.

Klingelanlagen und Briefkästen.
An den Eingangsbereichen zu den Häusern werden insgesamt 3 Klingelanlagen mit Gegensprecheinrichtung und Briefkästen an den Außenwänden angebracht. Eine Anlage am Zugang und Aufzug zwischen Haus 1 und 2, je eine Anlage an den Treppenaufgängen und Aufzügen der Häuser 3 und 4.

Die allgemeine Beleuchtung der Zugänge und Treppenaufgänge, der Laubengänge, des Innenhofs und der Keller- und Tiefgaragenbereiche wird vom Elektroplaner festgelegt.

Elektrotechnische Wohnungsausstattung:
Die Elektroinstallation in den Wohnungen wird in den Betondecken und -wänden und in den Porenbetonwänden als Leerrohrinstallation, in den Trockenbauwänden ohne Leerrohre und im Kellergeschoss in Aufputz-Installation ausgeführt. Unterverteiler ca. 35×50 cm für die Endstromkreise mit Sicherungsautomaten und Fehlerstrom-Schutzeinrichtung RCD (FI-Schutzschalter).

Schalter und Steckdosen aus dem Programm S1 der Firma Berker, Farbe alpinweiß.

Diele oder Flur: 1 x Deckenbrennstelle mit 3 x Wechselschaltung, 1 x Steckdose unter Schalter, 1 x Wandbrennstelle mit Ausschaltung, 1 x Enddose für Telefon
Küche Whg bis 80 qm: 1 x Deckenbrennstelle mit 1 x Ausschaltung, 1 x E-Herdanschluss 400 V mit eigenem Drehstromkreis, 1 x Anschlussdose Geschirrspüler mit eigenem Drehstromkreis, 1 x Anschluss Dunstabzug, 2 x Zweifach – Steckdosen + 3 x Einfach – Steckdosen
Küche Whg über 80 qm zusätzlich: 1 x Wand-brennstelle mit 1 x Ausschaltung, 2 x Zweifach – Steckdosen
Wohnen/Essen: 2 x Deckenbrennstellen mit Seri-enschaltung, 1 x Dreifach-Steckdose, 2 x Zweifach-Steckdosen, 1 x Dose für Antennenanschluss, 1x Raumtemperaturregler AP-Thermostat für Fußbodenheizung.
Whg über 80 qm zusätzlich: 1 x Wandbrennstelle mit 1 x Ausschaltung, 1 x Zweifach – Steckdosen, 1 x Dreifach-Steckdose.
Je Zimmer (nach Planlage): 1 x Deckenbrennstelle mit 1 x Ausschaltung, 1 x Steckdose unter Schalter, 2 x Zweifach-Steckdosen, 1x Raumtemperaturregler AP-Thermostat Fußbodenheizung ein Leerrohran-schluß für TV oder Telefon.
Zusätzlich für Whg über 100qm (nicht für Maisonette-Whg) 2 Taster für die Tasterschaltung im Flur und eine Deckenbrennstelle, 1 x Dose für Antennenanschluss , 1 x Enddose für Telefon
Zusätzlich in Maisonettewhg: 1 x Deckenbrenn-stelle mit Tasterschaltung (3 Schalter), davon 1 Schalter mit 1 x Steckdose direkt darunter, 1 x Dose für Antennenanschluss , 1 x Enddose für Telefon
Badezimmer: 1 x Deckenbrennstelle + 1 x Wand-brennstelle mit Serienschaltung, 1 x Zweifach-Steckdose, 1 x Waschmaschineanschlussdose mit separatem Stromkreis, 1x Raumtemperaturregler AP-Thermostat Fußbodenheizung.
WC: 1 x Wandbrennstelle über Spiegel mit 1 x Ausschaltung, 1 x Steckdose unter Schalter
Abstellraum oder Schranknische:  1 x Wand- oder Deckenbrennstelle mit 1 x Ausschaltung. Schalter mit Steckdose direkt darunter.
Terrasse oder Balkon:  1 x Wandbrennstelle mit 1 x Ausschaltung, 1 x Einfach-Steckdose Feucht-raumausführung mit 1 x Ausschaltung.
Die Schaltungen innen, für Aussensteckdose bei EG-Terrassen und des Terrassen- und Balkonlicht sind direkt am Ausgang zu Terrasse oder Balkon platziert.

Schlosserarbeiten

Wohnungstreppe: Zweiholmtreppe mit Treppen-stufen Eiche/Buche keilgezinkt, lackiert. Oberflächen grundiert und gestrichen in Farbe RAL 7015 Schiefergrau oder nach Wahl.
Estrichabschalung als L-Stahl 150/60/8mm im Bereich der Treppenaustritte und -antritte: Oberfläche grundiert und gestrichen, Farbe RAL 7015 Schiefergrau.
Geländer in senkrechter Einteilung mit Pfosten aus 2 x Flachstahl 80/8 mm und rundem Handlauf aus Holz mit Durchmesser 38 mm.

Außengeländer der Laubengänge, Balkone und bodentiefen Fensterelementen in den OG werden als feuerverzinkte Stahlkonstruktion aus Stahlquerschnitt ca 30×6 mm, in senkrechter Einteilung ohne Handlauf hergestellt.

Attikaterrassengeländer: Auf den Brüstungswän-den der Flachdachbereiche H = ca. 70cm werden Handläufe mit einer OK von min. 85cm montiert.

Gehbeläge der Terrassen und Balkone

Im EG-Terrassenbereich, bei den Balkonen und bei den Dachterrassen kommen als Endbelag Betonplatten 40x40cm, im Kiesbett verlegt, zur Ausführung.
Alternativ (als Sonderwunsch, ev. mit Aufpreis) können auch Douglasiedielen mit 1cm Lücke auf Alu-Unterkonstruktion verlegt werden.

Außenanlage

Vom Tiefbauunternehmer oder Gartenbauer wird die Baugrube und das Tiefgaragendach im Terrassenbereich mit verdichtbarem Material (Recyclingmaterial) aufgefüllt, bis auf ca. 40 cm unter Terrassenniveau. Diese Lage stellt die Grundlage für den späteren frostsicheren Aufbau der Terrassen Beläge und für die Zuwege dar. Darauf baut er ein Kiespaket von ca. 30 cm ein, auf welches die Endbeläge gelegt werden können.
Die Stellplätze, Müllabstell- und Fahrradhäuschen und die Zuwege werden wie im Lageplan dargestellt mit Betonpflaster ausgelegt.
Der Innenhof liegt auf dem Tiefgaragendach und kann daher nur mit Büschen und kleinen Bäumen bepflanzt und nach Budget bepflanzt und mit unterschiedlichen Oberflächen angelegt werden.
Die Fahrrad- und Müllhäuschen werden als einfache leichte Holzständerbauten mit Flachdach und Lückenschalung aus Douglasie- oder Lärcheholz erstellt. Einfache Türen werden aus imprägnierten Multiplexplatten (Asiaplatten) hergestellt.
Die Vegetationszonen werden mit einer mindestens 30 cm starken Vegetationsschicht aus Mutterboden hergestellt. Wohnungsgartenbereiche, in denen essbare Gartenerzeugnisse angebaut werden sollen, benötigen eine ca. 60 cm starke Mutterbodenschicht. (individuelle Mehrkosten).
Die individuellen Gartenbereiche werden mit Rasen angesät, die weitere Pflege der Ansaat übernimmt der zukünftige Wohnungseigentümer.