8. Bitte beachten!

Dieser Prospekt wurde auf der Grundlage der Vorplanung und nach bestem Wissen erstellt, um einen möglichst vollständigen Überblick über das Projekt zu geben. Dennoch kann die Planungsgemeinschaft GenerationenWohnen Staufen für inhaltliche Richtigkeit und Vollständigkeit keine Gewähr übernehmen. Änderungen in der Planung durch Beschluss der Planungsgemeinschaft, Einflüsse durch das Baugenehmigungsverfahren und notwendige Änderungen im Zuge der Werk- und Detailplanung bleiben vorbehalten. Es kann auch keine Gewährleistung für die Umsetzung des Wohnprojektes gegeben werden. Das hängt davon ab, ob die erforderliche Anzahl von Mitgliedern gefunden wird, die das Projekt mit Leben erfüllen und die Wohnungen finanzieren.

Die in den Plänen eingezeichnete Möblierung ist natürlich Gestaltungsvorschlag. Allein maßgebend für die endgültige Ausführung sind die Bauantrags- und Aufteilungspläne sowie die Bau- und Ausstattungsbeschreibung.

Grundsätzlich gilt die Wohnungseinteilung in den Expose-Plänen als Standard. Darüber hinausgehende Raumaufteilungen und Ausstattungen sind Sonderwünsche.
Durch die Unterschiedlichkeit der Häuser bedingt ist auch die Ausführung und Bestückung der einzelnen Wohneinheiten unterschiedlich. Die genaue Anzahl der Ausstattungsobjekte, wie z.B. Innentüren, Bodenfliesenflächen und Sanitärobjekte gehen aus der Baubeschreibung und den Planunterlagen hervor.

Die Dicken und Wärmedämmeigenschaften der jeweiligen Materialien und Dämmungen richten sich nach den Vorgaben der Statik und der Wärmeschutzberechnung.

Änderungen dieser Baubeschreibung können im Planungsprozess notwendig werden, daher behält sich die Planungsgemeinschaft diese vor. Nach der VOB (Verdingungsordnung für Bauleistungen) dürfen von den Handwerksfirmen vergleichbare, qualitativ gleichwertige Produkte einer anderen Herstellerfirma verwendet werden.

Zur individuellen Anpassung der Planung der Wohnungsgrundrisse wird die Planungsgemeinschaft den Mitgliedern pro Wohnung zwei Planungstermine durch die Architekten zur Verfügung stellen. Weiterer Planungsaufwand wird zu den Stundensätzen des Architekturbüros als Sonderwunsch berechnet.
Mehrmengen, die durch individuelle Planung der Grundrisse entstehen, werden den verursachenden Planungsgemeinschaftsmitgliedern als Sonderwünsche zu den anfallenden Kosten zugerechnet.

Jeder Sonderwunsch löst einerseits Planungsaufwand und eine Kostenermittlung des Architekturbüros (A.) und andererseits Verwaltungsaufwand für das Projektmanagement (PM) aus. Der zeitliche Planungsaufwand des A. wird je nach Schwierigkeit der Umsetzung mit dem Faktor 2, 3, oder 4 für einfache, mittelschwierige und komplexe Aufgaben berechnet. Der Faktor drückt die Intensität der Betreuung in der Umsetzung eines Sonderwunsches aus. Wird der Sonderwunsch geplant, aber nicht ausgeführt, wird nur die Zeit für Planung und Kostenermittlung angerechnet. Bei Bemusterungen entstehen Planungsänderungen, die vom PM aufgenommen werden aber dennoch vom A. in die Pläne aufgenommen und abgewickelt werden müssen und somit die oben beschriebenen Planungs- und Umsetzungskosten auslösen. Der Aufwand des PM wird mit 13% der durch Sonderwünsche verursachte Mehrkosten berechnet. Sonderwunsche die nur angefragt, aber nicht umgesetzt werden, werden mit 8% der Mehrkosten gegenüber den Kosten der Standardlösung berechnet.

Die Baubeschreibung ist als Standardausführung gesetzt, es sei denn eine andere, aber vergleichbare Ausführung erzielt günstigere Ausschreibungsergebnisse. Im Zweifel bestimmen Architekten und Projektmanagement gemeinsam. Bei notwendigen Optimierungen mit dem Ziel die Kostenschätzung einzuhalten können auch kostengünstigere Ausführung, auch bei nicht vergleichbarer Leistung, gewählt werden. Hier ist die Planungsgemeinschaft immer dem Ziel die Kostenschätzung einzuhalten und damit den finanzschwächeren Mitgliedern verpflichtet.

Die letztendliche Gestaltungs- und Farbentscheidungen der Fassaden, Fenster, Jalousien, Rollläden, Wohnungseingangstüren, Geländer etc. und des Gemeinschaftseigentums soweit nicht in der Baubeschreibung erfasst und Entscheidungen über die Ausführungen von Bauteilen, treffen die beauftragen Architekten zusammen mit dem Projektmanagement.

Dieses Projekt berücksichtigt den erhöhten Schallschutz gemäß DIN 4109 Beiblatt 2 und den hohen, förderfähigen Wärmeschutz nach KfW 55 – Effizienzhaus, Stand 2009. Förderungen über die Programme der KfW und der L-Bank.

Die TG-Einfahrt wird von den Bewohnern des Hauses 6 mitbenutzt. Hier müssen die erforderlichen anteiligen Kostenübernahmen für die Herstellung und Grunddienstbarkeiten für Benutzung, Wartung und Instandhaltung ausgefertigt werden.